Funktioniert bei Prepaid die Rufnummer Mitnahme? Wie funktioniert die Mitnahme?

Ein neuer Anbieter für das Handy bedeutet oftmals auch eine neue Rufnummer. Hat man einen festen Mobilfunkvertrag mit einer vertraglichen Laufzeit, so kann man beim Wechsel zu einem anderen Anbieter in der Regel die Nummer mitnehmen, und diese wird zum neuen Mobilfunkanbieter portiert. Doch funktioniert dies auch beim Wechsel des Prepaid-Anbieters? Meiner Erfahrung nach, kann man sagen in der Regel ja, aber leider nicht immer.

Vorgeschrieben ist auf jeden Fall, dass der alte Anbieter die Nummer freigeben muss und der Kunde diese Nummer zum neuen Prepaid-Anbieter mitnehmen kann. Aber genau beim neuen Anbieter liegt oft das Problem. Dieser ist nämlich nicht verpflichtet die Rufnummer, die der neue Kunde mitnehmen möchte, auch anzunehmen. Einige Provider weigern sich beispielsweise ganz energisch und führen keine Portierung durch. Zu diesen Anbietern gehört unter anderem auch O2. Findet man einen Anbieter, zu dem man die alte Nummer mitnehmen kann, dann bedarf es auch bei einem vorhergehenden Prepaid-Vertrages einer ordentlichen Kündigung. Für die Portierung werden auch meistens noch Gebühren für die Rufnummernmitnahme beim alten Provider fällig. Diese liegen in den meisten Fällen in einer Höhe zwischen 25 und 30 Euro. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, dass man auf der alten Prepaid-Karten für diese Rufnummernportierung ein ausreichendes Guthaben zurücklässt, denn sonst steht man plötzlich ohne Nummer da.